Holzdübel richtig bohren

Holzdübel richtig bohren
Holzdübel richtig bohren

Erfahren Sie hier, wie Sie Holzdübel richtig bohren.

Speziell, wenn Sie zwei Holzstücke bzw. Holzwerkstoffe miteinander verbinden möchten, benötigen Sie manchmal auch Holzdübel. Diese gewähren einen sicheren Halt der Verbindung und sollten immer dort angewendet werden, wo ein bloßes Leimen bzw. Kleben nicht ausreicht. In diesem Beitrag erkläre ich daher, wie Sie Holzübel richtig bohren.

Wie setzt man Holzdübel richtig?

Darüber gibt es zwar keine allgemein gültigen Bestimmungen aber zumindest Richtwerte, an denen man sich orientieren kann. Die Größe der Holzdübel ist natürlich abhängig von dem Werkstück, dessen Breite und dessen Dicke:

  • Die Länge der Dübel sollte zumindest der Dicke des Werkstücks entsprechen.
  • Bei Brettern sollte der Durchmesser des Holzdübels etwa der Hälfte bis zu einem Drittel der Brettdicke betragen.

Aber natürlich kommt es immer darauf an, was Sie dübeln möchten. Mit einem gesunden Augenmaß und handwerklichen Geschick kann man viel Lösen. Ich kann Ihnen hier nicht eine ganz genaue Anleitung über Dübeldurchmesser und Dübelgröße geben, da es auf den jeweiligen Fall ankommt.

Holzdübel richtig bohren

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Wenn Sie sich entschieden haben, wieviele und welche Holzdübel* (Bild rechts) Sie verwenden möchten, sollten Sie als nächstes die Mitte des Dübels am Holz angezeichnet werden. Als Faustregel kann man als Mindestabstand zwischen den einzelnen Dübeln von etwa 12 bis 15 cm annehmen. Auch hier kommt es aber auf das jeweilige Werkstück und die Situation an.

Welchen Bohrer verwenden Sie am besten?

Speziell bei Holzdübeln ist es wichtig, dass Sie ganz exakt arbeiten. Daher sollten Sie beim Anzeichnen sehr genau vorgehen und dann mit einem Holzspiralbohrer mit Zentrierspitze arbeiten. Empfehlenswerte Holzbohrer habe ich übrigens hier für Sie: Gute Holzbohrer kaufen und verwenden.

Bohren Sie sehr genau und wählen Sie lieber eine zu geringe, als zu hohe Drehzahl. Hier erfahren Sie, wie Sich richtig in Holz bohren.

Wollen Sie Holzdübel richtig bohren, wählen Sie am besten einen Bohrer, dessen Durchmesser um rund 1 mm geringer ist, als der des Dübels. Dann können Sie den Dübel später ordentlich einpassen, ohne dass er wackelt. Vergessen Sie nicht Platz für den Leim zu lassen, wenn der Dübel verleimt werden soll.

Holzdübel richtig bohren – so gehen Sie vor!

Sie benötigen aus meiner Sicht folgende Materialien:

  • Das bzw. die Werkstück(e)
  • Bohrmaschine (mit Tiefenanschlag)
  • Holzbohrer
  • Bleistift zum Anzeichnen
  • Maßband und Winkel zum Ausmessen

Zeichnen Sie die Lage der Holzdübel wirklich EXAKT an! Bereits Verschiebungen von wenigen Millimetern führen dazu, dass die Verbindung später nicht passt.

Tipp: Mit einem Tiefenanschlag tun Sie sich bei der Bohrlochtiefe ganz besonders leicht. Dieser verhindern, dass der Bohrer zu tief bohrt und sind oft direkt auf den Bohrer zu schrauben. Siehe auch hier: Tiefenstopps für Bohrer*.

Fixieren Sie nun das Werkstück auf einer Arbeitsplatte oder Tisch. Setzen Sie dann die Zentrierspitze Ihres Holzbohrers direkt in der Mitte an und richten Sie die Bohrmaschine genau senkrecht aus.

Tipp: Mit einer Ständerbohrmaschine* werden Sie generell die besten Ergebnisse erzielen, weil Sie nicht wackeln und ganz gerade bohren können.

Bohren Sie bis zum Anschlag und ziehen Sie den Bohrer danach vorsichtig aus dem Bohrloch heraus. Befreien Sie die Bohrstelle von überschüssigen Späne – fertig ist das Bohrloch und bereit für den Holzdübel.

Holzdübel richtig bohren – Fazit

Meiner Meinung nach ist das Holzdübel richtig bohren eine verhältnismäßig schwierige Angelegenheit, weil Sie eben sehr genau arbeiten müssen und sich kaum Fehler erlauben dürfen.

Wenn Sie diese Arbeit öfter verrichten, werden Sie meiner Erfahrung nach um eine Ständerbohrmaschine kaum herum kommen.

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Letzte Aktualisierung: 22.06.2018, Bilder von amazon.de